Psychische Erkrankungen kommen in der Bevölkerung häufig vor. So erkranken beispielsweise rund 20 % der Menschen im Laufe ihres Lebens an Depressionen oder 5% an Angststörungen. Genauso wie körperliche sind auch psychische Erkrankungen gut behandelbar. Dazu können eine medikamentöse Therapie, Psychotherapie oder psychologische Gespräche zählen.
Die Therapie mit Psychopharmaka kann angezeigt sein, wenn die psychischen Beschwerden stark sind und die Patient*innen in ihrem Leben sehr einschränken. Zu dieser Medikamentengruppe gehören z.B. Antidepressiva, stimmungsstabilisierende Medikamente bei bipolaren Erkrankungen, schlafunterstützende Medikamente oder Antipsychotika.
Es ist wichtig zu betonen, dass Psychopharmaka in wissenschaftlichen und klinischen Studien vielfach untersucht, erprobt und in der Anwendung sicher sind. So können Patientient*innen nicht von diesen körperlich abhängig werden, die Wirkung bei psychischen Erkrankungen ist ausreichend gut und Nebenwirkungen sind selten. Der oder die behandelnde Fachärzt*in wird prüfen, welches Medikament am geeignetsten bei der vorliegenden Erkrankung ist, auf mögliche Kontraindikationen bei körperlichen Grunderkrankungen achten, die Wirkung und mögliche (vorübergehende) Nebenwirkungen und die Art der Einnahme besprechen. Besonders zu Beginn der Therapie können leichte Nebenwirkungen auftreten, die für gewöhnlich nach einigen Tagen bis Wochen verschwinden. In regelmäßigen Kontrolluntersuchungen wird abgewogen, inwieweit das Medikament in der jeweiligen Dosierung wirksam ist.
In vielen Fällen ist die Behandlung nur vorübergehend bis zur Besserung der psychischen Symptome und das Medikament kann wieder abgesetzt werden. Bei manchen Erkrankungen ist eine längerdauernde und prophylaktische Behandlung notwendig, die auch für eine längere Dauer sicher und gut erforscht sind.
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